Über 30 Radler*innen trafen sich am Sonntagmittag, um gemeinsam eine Radtour zu allen Stolpersteinen zu unternehmen, die im Stadtgebiet Barsinghausen verlegt sind.
Das Wetter war zu Beginn noch etwas unentschlossen, hielt sich aber bedeckt genug und ließ ab und an die Sonne durchblicken. Nach einer kurzen Begrüßung durch Sybille Busse vom Vorstand von Barsinghausen ist bunt e.V. ging es auch gleich los, denn der erste Stolperstein war nur ca. hundert Meter entfernt direkt vor dem Eingang des Klosters verlegt.
Erinnerung, Gedenken und Blumen
An allen Stolpersteinen hielt die Gruppe an und es wurden die Namen und Daten verlesen, die auf den Steinen eingeprägt sind. Zu erfreulich vielen Personen konnten weitere Details, Geschichten und Zusammenhänge von Teilnehmenden ergänzt werden. Zu einzelnen Steinen hat Aron Täger von den JuSos Barsinghausen auch etwas ausführlicher erzählt.
Für das Gedenken haben wir denn auch an allen Steinen eine Blume hinterlassen und einen Moment in Stille verharrt, bevor wir die Fahrt zu den nächsten fortsetzten.
32 km Strecke und 1 Picknick
Von Groß Munzel aus sind wir über Nordgoltern zum geografischen Mittelpunkt der Stadt in der Feldmark zwischen Goltern und Barsinghausen geradelt. An der dortigen Schutzhütte empfingen uns die Omas gegen rechts mit Kaffee und Kuchen zur Stärkung für die zweite Hälfte der Tour.
Gruppenfoto
Der zweite Tourteil führte uns zunächst am nördlichen Rand Barsinghausens nach Kirchdorf und Egestorf, anschließend entlang der Bahnlinie zur Stoppstraße und abschließend wieder über die Halde, an der Schulstraße vorbei zur Siegfried-Lehmann-Straße und endete schließlich bei den Stolpersteinen in der Marktstraße.
Die Tour zum Nachradeln
Die Radtour ist zum Nachradeln auf Komoot als öffentliche Tour verfügbar. Die Strecke mit allen Infos zu den Stolpersteinen.
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