Die Warsteiner Europafreunde waren mit 14 Teilnehmer*innen zu Besuch in Barsinghausen. Andreas Brinkmann begrüßte die Gäste bei ihrem Tagesausflug und begleitete sie durch unsere Stadt.
Es könnte kaum passender sein, als ausgerechnet am Europatag die Warsteiner Europafreunde zu Besuch in Barsinghausen zu empfangen.
Warstein ist, wie Barsinghausen, eine Partnerstadt von Wurzen in Sachsen. Beim Parkfest in Wurzen 2025 haben wir die Warsteiner Europafreunde kennengelernt und locker einen Besuch in Barsinghausen vereinbart. Am 09. Mai 2026 war es dann soweit.
09. Mai - Europatag
Der französische Außenminister Robert Schumann präsentierte am 09. Mai 1950 die sogenannte Schumann-Erklärung, die einen Plan zur Zusammenarbeit der europäischen Staaten darstellte. Sein Ziel war es, die Kriegsgefahr in Europa, insbesondere zwischen den damaligen Erzfeinden Deutschland und Frankreich, dauerhaft zu verhindern.
Die Pläne führten zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EKGS) im Jahr 1951. Die EKGS gilt als erster Schritt zur heutigen Europäischen Union (EU).
Der 09. Mai erinnert also an den Beginn der europäischen Einigung und steht symbolisch für Frieden, Zusammenarbeit und Einheit in Europa.
Mit 14 Teilnehmer*innen trafen die Warsteiner am Vormittag in Barsinghausen ein und wurden vom Vorstand Andreas Brinkmann am Rathaus begrüßt. Nach einem Gruppenfoto am frisch sanierten Ziegenteich machten wir einen Rundgang durch die Fußgängerzone.
Beim Spaziergang und beim anschließenden Essen gab es viel Gelegenheit zum Austausch über die Arbeit der beiden Europavereine in Warstein und Barsinghausen. Hier wie dort ist der Europaverein mit der Gestaltung der Städtepartnerschaften betraut. Beide Vereine haben ungefähr gleich viele Mitglieder. Wie Barsinghausen hat auch Wurzen vier Partnerstädte, Wurzen (Sachsen), Saint Pol/s. Ternoise (Frankreich), Hebden Royd (Großbritannien) und Petrapaola (Italien).
Nach dem Essen ist die Gruppe dann in den Klosterstollen eingefahren. Natürlich nach einer fachkundigen Einführung durch Mitglieder des Betreibervereins Alte Zeche zur Geschichte des Bergbaus am Deister und des Klosterstollen Barsinghausen.
Der Besuch endete für die Freunde aus Warstein dann mit einem Kaffeetrinken in der Mooshütte von der es dann über die Autobahn zurück nach Warstein ging.




